Tiamat
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| Firmensitz | Tzaris | |
| Geschäftsführerin | Harah Shedash | |
| Gründungsdatum | 12. März 978 v.T. | |
Der Rüstungskonzern Tiamat ist die futunische Firma mit dem mit Abstand schlechtesten Ruf. Das aus futunischer Sicht amoralische Geschäftsgebaren trugen dem Konzern hohe Geldstrafen ein.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Gegründet im ersten Jahrtausend v.T. begann die kleine Waffenschmiede ihre Geschichte damit, das selbe skrupellose Verhalten an den Tag zu legen, das sie später so in Verruf bringen würde. Mit Erpressung und Korruption übernahm der aufstrebende Waffenproduzent nacheinander Konkurrenten oder zerschlug sie. Kurz nach der Gründung des Futunischen Reiches verfügte Tiamat so bereits über mehrere eigene Zulieferbetriebe, etliche Produktions- und Verkaufsstätten in den größeren Städten und sogar über eigene Rohstoffgebiete.
Als besonders dreist ging die Aquirierung der alegonischen Fördergebiete in die Geschichte ein. Mit Hilfe gefälschter Dokumente und eines korrupen Beamten in der lokalen Administration nahm Tiamat das gesamte Gebiet - die zweitreichste Förderquelle Futunas, die nicht unter strengem Naturschutz stand - um 134 n.T. in Beschlag, wobei besagter Verwaltungsbeamter anderslautende Berichte abfing oder abgeändert weitergab. Als drei Jahrzehnte später dann doch etwas durchsickerte, hatte Tiamat bereits genügend Geld zusammen, um die Gebiete legal zu kaufen und kollektives Vergessen der Administration zu bezahlen. In den Handelskriegen schließlich schloss sich der Konzern mit anderen Handelsimperien und der Akademie von Persuna schließlich zum Hohen Haus des Ibis zusammen, wo es im Gründungsrat bis heute Sitz und Stimme hat.
Auch in der Neuzeit machte Tiamat wiederholt von sich reden, vor allem durch den Verkauf lethaler "Abfälle" der futunischen Waffenforschung, wozu auch Giftgase zählten. Allein sein wirtschaftlicher Einfluss und der politische seines Hauses retteten das Unternehmen vor der Zerschlagung. Es wird vermutet, dass der Konzern heute im Ausland unter einem Deckmantel von Strohfirmen agiert, um seine lethalen Systeme an Interessierte zu verkaufen.
Unternehmensprofil
Wichtige Tochterunternehmen
- Tiamat Fahrzeugausstattung und -bau: Hinter diesem harmlosen Namen findet sich der Hauptlieferant der futunischen Streitkräfte für Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Schiffe. Daneben verkauft er noch drei zivile Modelle mit mäßigem Erfolg. Marktanteil in Futuna: 68%
- Sha'anesh: DAS futunische Raumfahrtunternehmen; diese Firma entwarf alle futunischen Verkehrs- und Wettersatelliten und ist ansonsten auf Energieversorgung und -speicherung im Weltraum spezialisert. Der Einstieg in den Flugzeugbau scheiterte bisher, dort ist Sha'anesh lediglich Zuliefererbetrieb für Energietechnik. Marktanteil in Futuna: über 90%
- Tiamat militärische Kampfstoffe: Spezialisiert auf die Produktion der Schaumstoffe und Betäubungsgase, die von den futunischen Streitkräften verwendet werden. Dazu gehören auch die Hartgummigeschosse. Unbewiesen aber vermutet ist der Verkauf von Toxinen im Ausland, zum Konzern gehört auch eine Palmenspeiseölherstellung. Marktanteil in Futuna: 43%
- Navidesh: Ein Enegiererzeuger, vor allem in Alegon und Solaman stark am Strommarkt beteiligt. Mit fünf Geothermie-, drei Solar- und einem Gezeitenstromkraftwerk wichtiger Energielieferant. Größtes finanzielles Desaster war der Bau eines Testreaktors für Kernfusion in Alegon, der auf Grund mangelnder wissenschaftlicher Erkenntnisse zu einem kompletten Fehlschlag wurde. Marktanteil in Futuna: 26%
- Tiamat Schiffwerften: Im Vergleich zum ersten Unternehmen zwar auch auf Schiffe, aber im stärkeren Maße auf Unterseebote und Technologie im Tiefseebereich spezialisiert. Ohne die Kenntnisse und technische Mithilfe des Subunternehmens wäre die Anlage und der Bau von Harash nicht möglich gewesen. Marktanteil in Futuna: 38%

