Konfliktsimulation
Aus FutWiki
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Dieser Teil ist als Anleitung für andere Micronations und Gruppen dieser gedacht, die daran denken, mit dem Schahtum Futuna zu simulieren. Der vorliegende Text versteht sich als Anleitung und Ratgeber, um Konfliktlinien zu bestimmen und auch die Grenzen aufzuzeigen. Vorab ist zu sagen, dass das Schahtum Futuna durchaus bereit ist, an Simulationen teilzunehmen, welche Konflikte in den Mittelpunkt stellen. Wir haben jedoch einen hohen Anspruch an solche Spielweisen. Futuna ist detailliert ausgestaltet, detaillierter als manch andere MN. Es war auch unser Anliegen, dem Land viel echtes Leben einzuhauchen. Man wird viel über Futuna hören und lesen, es ist widersprüchlich, berühmt und berüchtigt. Wenn man mit uns simulieren will, so werden im Folgenden Hilfestellungen gegeben, welche Konflikte bringen können. Es ist aber nicht alles, was dieses Projekt ausmacht. Es ist mit Liebe über Jahre ausgestaltet worden und wir erwarten, dass man sich mit dem Land ein wenig beschäftigt, bevor man sich in so eine durchaus anspruchsvollere Simulation stürzt. Das machen wir mit anderen Staaten auch, wenn wir so etwas anpeilen.
Inhaltsverzeichnis |
Weltbild
Das futunische Weltbild ist nicht so einheitlich oder fest, wie man denkt. Nichtsdestotrotz haben sich drei große Richtungen innerhalb ergeben. Einmal die konservative, nach der die futunische Zivilisation zwar überlegen ist, aber das nicht betonen soll, und im Stillen die anderen anleiten wird. Die radikale, nach der man diese Überlegenheit ruhig zeigen kann, weil nur durch Konfrontation vielleicht endlich das Verstehen und Lernen einsetzt. Und die gemäßigte, wonach Futuna noch lange nicht die Erleuchtung gefunden hat, sondern weiter nach Wissen mit allen anderen zusammen suchen muss. Wie es oft ist, sind die gemäßigten in der Überzahl, doch die extremeren Richtungen sind groß genug, um gehört zu werden. Und wer laut schreit, wird von außen oft als Repräsentant betrachtet. Der junge Schah von Futuna, Yaashur al-banabi, ist ein gemäßigter Vertreter und versucht, Altlasten zu entfernen, um das Schahtum harmonischer in die Welt einzubringen. Diese Altlasten stammen noch aus der Ära seines Vaters, der konservativ eingestellt war, und der radikalen Regierung des ersten und einzigen Großwesirs Faantir Gried, der sich unter dem Eindruck seiner Machtbefugnisse innerhalb kürzester Zeit in einen Fanatiker verwandelte. Allerdings können verschiedene Personen aus dem Dunstkreis der vorhergehenden Regierungen nicht einfach ausgetauscht werden. Zudem sind die Häuser, der wahre Machtfaktor im Schahtum, dieser moderaten Art oft im Weg. Die Regierung Futunas ist sicherlich effizient und wenig korrupt, doch kann selbst der Schah in diesen Zeiten nur hoffen, mit der Stimme der Mehrheit zu sprechen, nicht im Namen aller Futunen.
Das bietet einiges an Konfliktpotential und bei Problemen mit anderen Staaten sind die Ansichten Konservativer wenig und die Radikaler kein bisschen hilfreich. Aber sie werden ihre Meinung äußern und so vielleicht sorgfältige Bemühungen zunichte machen.
Religion
Von der Religion und dem Glauben ist in Futuna alles abhängig. Die Heiligkeit des Schahtums ist eine fest anerkannte Tatsache, seine Grenzen und wichtige Stätten sind rituell sehr aufwändig geweiht worden. Einige Vertreter des Tempelkultes vertreten gar die Auffassung, die Anwesenheit von Nicht-Futunen könnte die Heiligkeit der Heimat schädigen. Der Tempelkult ist als Staatsreligion auch treibende Kraft im Umgang mit fremden Religionen. Er mag den Geisterkult als notwendigen Partner ansehen oder den Sonnenkult als Marotte aus dem assoziierten Quel’thalas. Doch das gilt nicht für andere Glaubensvorstellungen. Im besten Fall kann er Verständnis für ältere Glaubensvorstellungen wie die chinopischen und Asatru entwickeln, bei Monotheismus und besonders jüngeren Religionen kommt bloße Abneigung durch. Auch wenn es nur ein Produkt von aufgeklärteren Zeiten – in etwa zweihundert Jahre – ist, so sieht er ein friedliches Futuna, welches der Anbetung des heiligen Lebens verschrieben ist, und eine Welt, in der Chaos, Ungerechtigkeit und Tod herrschen. Dafür machen die Priester des Tempelkultes die Religionen verantwortlich, die nicht dem Leben, sondern dem Tod verschrieben sind. Dem Christentum wurde der Status einer anerkannten Religion im Schahtum bereits entzogen. Die Menschen- und Bürgerrechte sind im Schahtum sehr weit und frei gefasst, nur bei der Religion gibt es durchaus große Einschnitte. Der moderate Bischof von Tobey, einst Tabar, dann San Tobey in Tarawa, wurde des Verbrechens gegen den Staat angeklagt, sein Bistum aufgelöst, Grundbesitz und andere Eigentümer konfisziert. Andere Religionen als die des Tempelkultes, Geisterkultes und Sonnenkultes haben es in Futuna schwer, sie schwinden so schnell, wie sie auftauchen. Doch manchmal geht es nicht schnell genug für einige. Ein großer Teil der Welt ist christlich und der katholische Bischof Yasser Omar ein bescheidener, geachteter Mann. Diese Perspektive fehlt den Hardlinern des Tempelkultes.
Umweltschutz
Wirtschaft
Militärische Auseinandersetzungen
Die Simulation militärischer Konflikte ist mit Sicherheit kein Grundziel dieses Projektes. Nichtsdestotrotz ist man im Schahtum Futuna bereit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Es gelten folgende Regeln:
- Die regulären Streitkräfte des Schahtums sind Ihren regulären Streitkräften unterlegen. Sie sind nicht zum Töten ausgebildet und auch ihre Disziplin und ihre gute Ausrüstung taugt nicht zu viel mehr als Aufstandsbekämpfung.
- Die Spezialkräfte des Schahtums Futuna sind Ihren Truppen überlegen. Assassinen, Hüter und Phönixritter haben alle über ein Jahrtausend Erfahrung mit ihren jeweiligen Aufgaben. Je nach Eskalationsgrad der militärischen Auseinandersetzung kann Ihrem Land ein genauer Kontakt mit einer oder mehreren dieser Kräfte nicht erspart bleiben.
- Es macht einen gewaltigen Unterschied, wie und wo Sie gegen das Schahtum Futuna militärisch agieren. Ein Angriff auf das Schahtum selbst ist jedoch sehr gefährlich für Ihr Land, da den Futunen ihre Heimat als heilig gilt, sie ist religiös maßlos überhöht.
- Das Schahtum hat hochgradig gefährliche letale Waffen als Abfall seiner nicht-letalen Waffenforschung in der Hinterhand. Dazu kommen teilweise stark fehlerhafte Technologien, deren Einsatz verheerend sein kann. Ein Angriff auf das Schahtum selbst kann gut dazu beitragen, diese Waffen zum Einsatz zu bringen.
Die Simulation militärischer Auseinandersetzungen ist im Schahtum kein bloßes Zahlenspiel. Da das Überleben der futunischen Zivilisation an erster Stelle steht, werden wir in der Simulation zu jedem Trick greifen, den wir kennen. Ein militärischer Konflikt mit Futuna ist kein Zuckerschlecken und der Preis wird entsprechend hoch sein, je nachdem, wie weit Sie zu gehen bereit sind. Auch wenn man eine Supermacht simuliert, gibt es Angriffe, die man weder besser abwehren kann, noch gut wegsteckt. Letzter und wichtigster Punkt hierzu: Aktive IDs sind dabei unsterblich, solange deren Besitzer – und nur dieser – nicht eindeutig Gegenteiliges simuliert und sie selbst in so einem Konflikt sterben lässt.

