Futunische Geschichte

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Die Geschichte der futunischen Zivilisation umspannt fast sechs Jahrtausende. Woher die Futunen jedoch kommen, wird wissenschaftlich wohl nie nachweisbar sein.

Inhaltsverzeichnis

Mythische Anfänge

Es ist nicht erforscht, woher die futunischen Stämme in das Gebiet des heutigen Futunas kamen, doch sie müssen dort schon mehrere Zeit gelebt haben, ehe sie unter die Herrschaft einer Kaste kamen, die im Ga'algosh-Mythos als Magier bezeichnet werden. So ist nur der Anfang der staatlichen Entwicklung mit etwa 3 800 v.T. bekannt. Zu diesem Zeitpunkt waren aus den Stämmen schon sesshafte Völker geworden, die sich jedoch im Laufe der Zeit als eines betrachteten.

Der Aufstieg der solamanischen Stadtstaaten

Im fruchtbarsten Gebiet am Oberlauf des Galis in der solamanischen Savannenebene entstanden die ersten Tempelstädte, von denen allerdings nur Goman die Neuzeit erleben sollte. Jahrzehnte lang erblühten diese frühen Siedlungen durch Handel und abwechsende Ausplünderung ihrer Nachbarn. Herausragend waren die Entwicklung der futunischen Schriftsprache und des Beamtentums, wobei die Herausbildung einer Verwaltung die späteren Reichsbildungen durch außersolamanische Mächte begünstigte. All die Städte der Savanne waren abhängig von den Erzen, welche im späteren Banaba und Alegon gewonnen wurden, und von den Hölzern aus Tarawa. Genau die Abhängigkeit machte es auch unmöglich, dass eine Stadt die Vorherrschaft über die anderen Städte gewinnen konnte, denn bei einem solchen Versuch hätten die anderen jene Stadt im Handel mit den Quellen dieser wichtigen Rohstoffe blockiert.

Das Schahtum Banaba

Um etwa 3600 v.T. begründete der legendäre Herrscher al-banabi die nach ihm benannte Dynastie, die noch heute das Schahtum regiert, und das erste Reich auf futunischem Boden, das noch heute in Form einer Provinz erhalten ist. Gestützt auf seine Kriegsmammuts, die für Krieg ausgebildeten futunischen Waldelefanten, errichtete al-banabi das Schahtum Banaba am Oberlauf des Galis und in Bergen von Hahera'ad. Das Zentrum seiner Herrschaft war die Siedlung Timor, hinter deren Palisaden sich das einzig kultivierte Land in fünfzig Kilometern Umkreis befand und welches die Region entscheidend miternährte. Nach al-banabi wurde das Reich mehrfach von seinen Söhnen geteilt, jedoch nach deren Erbfolgestreit immer an den Erstgeborenen weitervererbt. Die anderen Mitglieder der Familie al-banabi begründeten jedoch oft eigene Herrschaften in abgeschlossenen Gebieten und zwischenzeitlich tobten mehrfach verheerende Kriege zwischen den Zweigen der Dynastie, welche zudem ab 3523 n.T. sakrale Bedeutung erlangte. Zu diesem Zeitpunkt griffen die Schahs von Banaba Richtung Solaman aus, welches sich im Gegenzug für innere Autonomie dem Schahtum Banaba unterwarf. Der Hohepriester von Goman ging jedoch noch weiter, indem er den Vorzug Gomans gegen die Weihung der Dynastie erhandelte. Mehr als ein halbes Jahrtausend hielt sich das Schahtum an der Macht in Futuna. Um 3047 jedoch wurden die Kämpfe innerhalb der Familie mit ihren verschiedenen Verzweigungen und Unterherrschaften zu groß und die Zentralgewalt brach auseinander. Timor wurde geplündert und niedergebrannt, vom Verlust des Zentrum erholte sich das Reich fast ein Jahrtausend lang nicht.

Der Aufstieg Alegons und die sakralen Reformen

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